Schnittstellen und Integrationen für Ihren B2B-Shop
Wir verbinden Shopware bidirektional mit ERP, CRM, PIM und Buchhaltung — SAP Business One, S/4HANA, Dynamics 365 oder DATEV. Artikel, Preise, Bestände und Aufträge fließen automatisch und in nahezu Echtzeit, ohne manuelle Doppelpflege.
ab 4.900 €
ERP-Konnektor netto
ab 12.900 €
Individuelle Integration
< 60 s
Änderung im Shop sichtbar
50+
B2B-Integrationsprojekte
Festpreise · netto zzgl. USt.
- Festpreis je Standard-Konnektor statt offener Aufwandsschätzung
- SAP Business One, S/4HANA, Dynamics 365 und DATEV angebunden
- Bidirektionale Synchronisation von Artikeln, Preisen, Beständen und Aufträgen
- Monitoring Ihrer Schnittstellen auch nach dem Go-Live
Individuelle ERP-Integration mit eigener Transformationsschicht ab 12.900 €, OCI-Punchout ab 4.900 € und cXML ab 6.900 € je Anbindung. Betreuung nach Aufwand 119 € pro Stunde (Tagessatz 940 €), laufendes Schnittstellen-Monitoring ab 249 € pro Monat. Alle Preise netto zzgl. USt.
In vielen B2B-Unternehmen existieren Daten zu Artikeln, Kunden, Preisen und Beständen in mehreren Systemen gleichzeitig: im ERP für die Warenwirtschaft, im PIM für Produktinformationen, im CRM für Kundenbeziehungen und im Onlineshop für den digitalen Vertrieb. Ohne saubere Schnittstellen entstehen Inkonsistenzen, die zu falschen Preisen im Shop, fehlerhaften Lagerbestandsanzeigen und manuellen Nacharbeiten führen. Als spezialisierte B2B E-Commerce Agentur entwickeln wir Integrationslösungen, die diese Systeme zuverlässig miteinander verbinden und Ihren Teams die manuelle Datenpflege in mehreren Systemen ersparen.
Datenfluss vom Quellsystem in den Shopware-Shop
Warum nahtlose Integration im B2B-Handel unverzichtbar ist
Datenqualität entscheidet über jeden Bestellabschluss
Im B2B-Geschäft sind Datenqualität und Prozessgeschwindigkeit unmittelbar umsatzrelevant. Sieht ein Grosskunde seinen individuellen Staffelpreis nicht im Shop, bestellt er nicht. Stimmt der Lagerbestand nicht mit der Warenwirtschaft überein, entstehen Lieferverzögerungen und Rückfragen. Müssen Aufträge manuell ins ERP übertragen werden, verlangsamt das den gesamten Fulfillment-Prozess. Professionelle Schnittstellenentwicklung löst diese Probleme an der Wurzel: Daten fliessen automatisch, bidirektional und in nahezu Echtzeit. Das Ergebnis sind schnellere Bestellzyklen, weniger Fehler und eine spürbar geringere Belastung Ihrer internen Teams.
Sechs Integrationsszenarien für Ihren B2B-Shop
Jede Systemlandschaft ist anders. Aus über 50 B2B-Projekten kennen wir die häufigsten Integrationsanforderungen und haben bewährte Vorgehensweisen für jeden Typ entwickelt. Die folgende Übersicht zeigt die sechs wichtigsten Integrationsszenarien, die wir in nahezu jedem B2B-Projekt umsetzen. Je nach Ihrer konkreten Systemlandschaft priorisieren wir gemeinsam, welche Anbindungen zum Start und welche in späteren Ausbaustufen realisiert werden.
ERP-Anbindung
Bidirektionale Synchronisation mit SAP Business One, SAP S/4HANA und Microsoft Dynamics 365 Business Central. Artikelstammdaten, kundenspezifische Preise, Lagerbestände und Aufträge fliessen über REST-APIs, OData-Endpoints oder RFC/BAPI-Schnittstellen automatisch zwischen ERP und Shopware. Änderungen im ERP sind innerhalb von Sekunden im Shop sichtbar.
DATEV-Integration
Automatisierte Übergabe von Rechnungen, Gutschriften und Zahlungsinformationen an DATEV Unternehmen Online oder DATEV Rechnungswesen. Kontierungsregeln werden im Schnittstellenlayer abgebildet, sodass Ihr Steuerberater die Buchungssätze ohne Nachbearbeitung übernehmen kann. GoBD-konforme Archivierung inklusive.
PIM-Systeme
Anbindung von Product Information Management Systemen als zentrale Quelle für Produktdaten. Artikelbeschreibungen, technische Datenblätter, Bilder, Dokumente und Kategoriebäume werden zuverlässig in Ihren Shopware-Shop synchronisiert. Unterstützung von ETIM-, BMEcat- und ECLASS-Klassifikationen für normierte Produktdaten.
CRM-Integration
Verbindung Ihres Customer Relationship Management mit dem Onlineshop. Kundenstammdaten, Ansprechpartner, Vertriebsgebiete und Kontakthistorie werden synchronisiert. Ihr Vertrieb sieht im CRM die Online-Bestellungen, der Shop nutzt die CRM-Segmentierung für personalisierte Kataloge und kundenindividuelle Preise.
Logistik und Versand
Anbindung an Lagerverwaltungssysteme, Versanddienstleister und Track-and-Trace-Plattformen. Sendungsverfolgungsnummern, Lieferstatus und Retoureninformationen werden automatisch zwischen Logistikpartner und Shopware ausgetauscht und im B2B-Kundenportal in Echtzeit angezeigt.
Marktplätze und EDI
Integration mit B2B-Marktplätzen sowie klassischer EDI-Kommunikation über EDIFACT, cXML oder OCI-Punchout. Bestellungen aus den Beschaffungsplattformen Ihrer Kunden fliessen direkt in Ihren Shopware-Shop und von dort in Ihr ERP, ohne manuelle Zwischenschritte.
Integrationsmuster im Detail: REST, SOAP, EDI und SFTP
Die Wahl des richtigen Integrationsprotokolls hängt von den Fähigkeiten der beteiligten Systeme, den Anforderungen an Latenz und Datenvolumen sowie den branchenspezifischen Standards ab. In der Praxis setzen wir die folgenden Integrationsmuster ein, oft in Kombination innerhalb eines einzigen Projekts.
REST-APIs
Der Standard für moderne Systemintegration. JSON-basierter Datenaustausch über HTTP mit klarer Ressourcenstruktur. Ideal für Echtzeit-Szenarien wie Preisabfragen, Bestandsprüfungen und Auftragsübermittlung. Versionierung über URL-Pfade oder Header sichert die Abwärtskompatibilität.
SOAP und OData
Bewährte Protokolle für die Anbindung an Enterprise-Systeme. SOAP mit WSDL-Vertrag für typsichere Kommunikation, OData für standardisierten Zugriff auf SAP-Daten. Wir generieren Client-Code aus den Service-Definitionen für maximale Zuverlässigkeit und minimalen Wartungsaufwand.
EDI und SFTP
Für den elektronischen Datenaustausch mit Grossunternehmen und Konzernen setzen wir EDIFACT, cXML und VDA-Standards um. Die Übertragung erfolgt über AS2 oder verschlüsseltes SFTP. Für Legacy-Systeme ohne API realisieren wir dateibasierte Integrationen über CSV- oder XML-Export und automatisierten Dateiabgleich.
Daten-Mapping und Transformation
Die Transformationsschicht als Übersetzer
Die grösste Herausforderung in Integrationsprojekten ist selten die technische Verbindung selbst, sondern das korrekte Mapping der Daten. Ein Artikel im ERP hat andere Felder, Einheiten und Kategorien als im Shopware-Shop. Kundenpreise liegen im ERP oft als Rabattsatz vor, während der Shop absolute Preise benötigt. Wir lösen das über eine dedizierte Transformationsschicht zwischen Quell- und Zielsystem: Feldzuordnungen, Wertkonvertierungen und Geschäftsregeln werden zentral definiert. Strukturänderungen erfordern dann nur Anpassungen in dieser Schicht statt in der gesamten Integration.
Wartungsfreundlich durch zentrale Regeln
- Feldzuordnung: Detailliertes Mapping aller relevanten Datenfelder zwischen Quell- und Zielsystem
- Wertkonvertierung: Automatische Umrechnung von Einheiten, Währungen und Steuersätzen
- Geschäftsregeln: Konditionsermittlung, Rabattberechnung und Preislistenzuordnung in der Transformationsschicht
- Datenvalidierung: Prüfung auf Vollständigkeit, Plausibilität und Formatkonformität vor der Übergabe
- Fehlerprotokollierung: Detaillierte Logs für jeden transformierten Datensatz mit Quell- und Zielwerten
- Versionierung: Nachvollziehbare Änderungshistorie der Mapping-Regeln für Audit-Zwecke
Unser technischer Ansatz bei Integrationsprojekten
Schnittstellen sind die kritischste Komponente einer B2B E-Commerce Architektur. Wenn eine Integration ausfällt, stehen Bestellungen still und Daten laufen auseinander. Deshalb setzen wir auf erprobte Entwurfsmuster, die Zuverlässigkeit, Nachvollziehbarkeit und Wartbarkeit in den Mittelpunkt stellen. Unsere Integrationen nutzen Message Queues (RabbitMQ, Apache Kafka) für asynchrone Verarbeitung, sodass ein vorübergehender Ausfall eines Zielsystems keine Datenverluste verursacht. Idempotente API-Aufrufe stellen sicher, dass wiederholte Übertragungen keine Duplikate erzeugen. Umfassendes Logging und Monitoring ermöglichen es, Fehler früh zu erkennen und die Ursache präzise einzugrenzen. Jeder Datenfluss wird einzeln überwacht, mit definierten Schwellenwerten für Durchsatz, Latenz und Fehlerquote. Im Rahmen unserer Performance- und Monitoring-Leistungen überwachen wir Ihre Schnittstellen auch nach dem Go-Live dauerhaft und reagieren proaktiv auf Anomalien.
Echtzeit vs. Batch: Synchronisationsmodi im Vergleich
Nicht jeder Datenfluss benötigt Echtzeit-Synchronisation. Die Wahl des richtigen Synchronisationsmodus ist eine der wichtigsten Architekturentscheidungen in Integrationsprojekten. Echtzeit-Synchronisation (Event-basiert oder Webhook-gesteuert) ist unverzichtbar für Lagerbestände, Preise und Auftragsstatus, da Ihre Kunden im B2B-Portal aktuelle Informationen erwarten. Batch-Synchronisation in definierten Intervallen eignet sich dagegen für Stammdatenabgleich, Produktkatalog-Updates und statistische Auswertungen, bei denen eine Verzögerung von Minuten oder Stunden akzeptabel ist.
In der Praxis kombinieren wir beide Modi innerhalb einer Integration. Preisänderungen im ERP lösen beispielsweise einen Event aus, der die betroffenen Preise sofort im Shop aktualisiert, während der vollständige Katalogabgleich als nächtlicher Batch-Job läuft. Diese hybride Architektur reduziert die Systemlast gegenüber reiner Echtzeit-Synchronisation erheblich und stellt dennoch sicher, dass geschäftskritische Daten wie Bestände und Preise stets aktuell sind. Die Intervalle und Trigger werden gemeinsam mit Ihrem Team auf die spezifischen Anforderungen Ihrer Geschäftsprozesse abgestimmt.
| Datenfluss | Empfohlener Modus | Begründung |
|---|---|---|
| Lagerbestände | Echtzeit (Event-basiert) | Kunden erwarten aktuelle Verfügbarkeit |
| Kundenpreise | Echtzeit mit Cache | Falsche Preise führen zu Vertrauensverlust |
| Auftragsstatus | Echtzeit (Webhook) | Self-Service im Portal erfordert aktuelle Daten |
| Artikelstammdaten | Batch (stündlich oder täglich) | Seltene Änderungen, hohe Datenmenge |
| Produktbilder und Dokumente | Batch (nächtlich) | Grosse Dateien, geringe Änderungsfrequenz |
| Rechnungen und Belege | Near-Realtime (Minuten) | Zeitnahe Verfügbarkeit im Belegarchiv |
Fehlerbehandlung und Monitoring-Konzepte
In produktiven Integrationsumgebungen sind Fehler unvermeidlich: ein ERP-System ist wegen eines Updates kurzzeitig nicht erreichbar, ein Datensatz enthält ungültige Werte, eine API-Rate-Limit wird überschritten. Entscheidend ist nicht, ob Fehler auftreten, sondern wie das System damit umgeht. Unsere Integrationen implementieren ein mehrstufiges Fehlerbehandlungskonzept, das zwischen transienten und permanenten Fehlern unterscheidet.
Transiente Fehler wie Netzwerk-Timeouts oder temporäre Systemausfälle werden automatisch über einen exponentiellen Backoff-Mechanismus wiederholt. Die fehlgeschlagene Nachricht bleibt in der Message Queue und wird nach steigenden Wartezeiten erneut verarbeitet. Permanente Fehler wie ungültige Daten werden in eine Dead-Letter-Queue verschoben und über ein Monitoring-Dashboard Ihrem Team gemeldet. Jeder Fehler wird mit vollständigem Kontext protokolliert: Zeitstempel, betroffener Datensatz, Fehlertyp, HTTP-Statuscode und die Anzahl bisheriger Wiederholungsversuche.
Automatische Retry-Logik
Exponentieller Backoff mit konfigurierbaren Intervallen und maximaler Wiederholungsanzahl. Idempotente Verarbeitung verhindert Duplikate bei erneuter Zustellung.
Dead-Letter-Queue
Permanent fehlgeschlagene Nachrichten werden isoliert gespeichert und können nach Behebung des Problems manuell oder automatisch erneut verarbeitet werden.
Echtzeit-Alerting
Kritische Fehler lösen sofortige Benachrichtigungen per E-Mail oder Webhook aus. Konfigurierbare Schwellenwerte verhindern Alert-Fatigue bei nicht-kritischen Warnungen.
Integrationsprojekt in fünf Phasen
Schnittstellenanalyse
Wir dokumentieren Ihre bestehende Systemlandschaft, erfassen alle relevanten Datenflüsse und identifizieren, welche Systeme als führend für welche Datendomäne gelten. Vorhandene Schnittstellen und deren Dokumentation werden evaluiert. Das Ergebnis ist eine detaillierte Integrationsmatrix, die zeigt, welche Daten in welcher Richtung und Frequenz synchronisiert werden müssen und welche Transformationen dabei erforderlich sind.
Integrationsoptionen im Vergleich
Die Wahl des richtigen Integrationsansatzes hängt von der Komplexität Ihrer Systemlandschaft, den Anforderungen an Latenz und Zuverlässigkeit sowie Ihrem Budget ab. In der Praxis kombinieren wir häufig mehrere Ansätze für verschiedene Datenflüsse. Die folgende Übersicht hilft bei der Einordnung und zeigt die wesentlichen Unterschiede.
| Kriterium | Direkte API-Anbindung | Middleware / Integration Layer | Datei-basierter Import |
|---|---|---|---|
| Echtzeit-Fähigkeit | Nahezu Echtzeit (Sekunden) | Nahezu Echtzeit mit Pufferung | Batchweise (Minuten bis Stunden) |
| Fehlerbehandlung | Im Anwendungscode | Zentral im Middleware-Layer | Manuelle Nachbearbeitung |
| Skalierbarkeit | Abhängig von Ziel-API-Limits | Hoch durch Message Queues | Begrenzt durch Dateigrössen |
| Wartungsaufwand | Pro Schnittstelle individuell | Zentralisiert und standardisiert | Gering, aber fehleranfällig |
| Geeignet für | Wenige Systeme, einfache Flüsse | Komplexe Landschaften, viele Systeme | Legacy-Systeme ohne API |
| Typische Technologien | REST, GraphQL, OData, SOAP | RabbitMQ, Redis Streams, Apache Kafka | CSV, XML, SFTP, EDIFACT |
Was eine Schnittstellenanbindung kostet
Pauschale Aufwandsschätzungen helfen bei der Budgetplanung wenig. Deshalb nennen wir für die häufigsten Anbindungen klare Festpreise. Der endgültige Preis hängt von Ihrer Systemlandschaft und den kritischen Datenflüssen ab und steht nach einer kostenfreien Integrationsanalyse verbindlich fest — ohne versteckte Posten. Die laufende Betreuung Ihrer Schnittstellen bündeln wir auf Wunsch mit unseren Wartungs- und Monitoring-Leistungen.
Festpreise für Ihre Schnittstellen
Alle Preise netto zzgl. USt. Jede Anbindung startet mit einer kostenfreien Integrationsanalyse und einem verbindlichen Festpreis. Umfang und Systemlandschaft bestimmen den passenden Weg.
Standard-Konnektor
Bewährte Anbindung für gängige ERP- und Buchhaltungssysteme.
- SAP Business One, S/4HANA, Dynamics 365 oder DATEV
- Artikel, Preise, Bestände und Aufträge synchron
- Standardisiertes Feld-Mapping
- Warteschlange mit automatischem Retry
- Einrichtung und Test inklusive
Individuelle Integration
Bidirektionale Anbindung mit eigener Transformationsschicht.
- Kundenindividuelle Preise, Staffeln und Konditionen
- Dedizierte Transformations- und Mapping-Schicht
- Middleware mit Message Queue (RabbitMQ, Kafka)
- Echtzeit- und Batch-Synchronisation kombiniert
- Lasttest und Go-Live-Begleitung
Punchout & EDI
Beschaffungssysteme Ihrer Kunden anbinden.
- OCI-Punchout ab 4.900 € je Anbindung
- cXML-Punchout ab 6.900 € je Anbindung
- EDIFACT und VDA über AS2 oder SFTP
- Warenkorb-Rücktransfer (PunchOutOrderMessage)
- Test mit dem Beschaffungssystem inklusive
Betreuung nach Aufwand 119 € pro Stunde, Tagessatz 940 € netto. Laufendes Schnittstellen-Monitoring ab 249 € pro Monat (Business 490 €, Premium 990 €). Lizenzkosten für Shopware B2B Components weisen wir transparent und getrennt aus. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach der kostenfreien Integrationsanalyse.
Unsicher, welche Anbindung Sie brauchen?
In der kostenfreien Integrationsanalyse sichten wir Ihre Systemlandschaft und nennen Ihnen einen konkreten Festpreis je Schnittstelle — bevor die Entwicklung startet.
Sicherheit und Authentifizierung bei Integrationen
B2B-Datenflüsse transportieren geschäftskritische Informationen: Kundenpreise, Bestelldaten, Debitorenstammsätze und Rechnungsinformationen. Die Sicherheit und Integrität dieser Daten hat in jedem Integrationsprojekt höchste Priorität. Sämtliche Schnittstellen nutzen verschlüsselte Verbindungen (TLS 1.3), und API-Zugänge werden über OAuth2-Tokens oder dedizierte API-Keys gesichert, die regelmässig rotiert werden. IP-Whitelisting und VPN-Tunnel schützen sensible Verbindungen zusätzlich, und Zugriffsprotokolle dokumentieren jede Datenoperation lückenlos für eine vollständige Nachvollziehbarkeit.
Für die Authentifizierung zwischen Systemen setzen wir auf unterschiedliche Verfahren je nach Sicherheitsanforderung und Systemfähigkeit. OAuth2 mit Client-Credentials-Flow ist der bevorzugte Standard für moderne API-zu-API-Kommunikation. Für SAP-Systeme nutzen wir zertifikatsbasierte Authentifizierung oder SAP-spezifische Token-Verfahren. Bei SFTP-basierten Integrationen kommen SSH-Schlüsselpaare zum Einsatz. Jede Authentifizierungsmethode wird so konfiguriert, dass Zugangsdaten niemals im Klartext in Konfigurationsdateien oder Logs erscheinen.
Für DSGVO-relevante Datenflüsse implementieren wir Pseudonymisierungsmechanismen und Zugriffsprotokollierung. Die Aufbewahrungsfristen für Transaktionslogs werden mit Ihrer Rechtsabteilung abgestimmt. Bei der DATEV-Anbindung stellen wir GoBD-Konformität sicher, sodass Belegdaten revisionssicher archiviert werden und der automatisierte Belegexport den Anforderungen der Finanzverwaltung entspricht.
Darüber hinaus definieren wir für jede Schnittstelle ein detailliertes Fehler-Eskalationskonzept. Kritische Fehler wie fehlgeschlagene Auftragsrückschreibungen werden sofort per E-Mail und optional per Webhook an Ihr Team gemeldet. Weniger kritische Warnungen wie temporäre Timeout-Fehler werden protokolliert und im Monitoring-Dashboard aggregiert dargestellt. So behalten Sie jederzeit den Überblick über den Zustand Ihrer gesamten Integrationslandschaft.
Frühzeitige Schnittstellenplanung spart Kosten
Praxisnahe Integrationsszenarien
In unseren Projekten begegnen uns immer wieder ähnliche Integrationsherausforderungen, die branchenübergreifend relevant sind. Ein typisches Szenario ist die bidirektionale Bestandssynchronisation zwischen Shop und Warenwirtschaft. Wenn ein Kunde im B2B-Shop eine Bestellung aufgibt, muss der Bestand im ERP sofort reserviert werden, um Überverkäufe zu vermeiden. Gleichzeitig müssen Bestandsänderungen aus dem ERP, etwa durch Wareneingänge oder manuelle Korrekturen, zeitnah im Shop sichtbar sein. Wir implementieren solche Szenarien über Event-basierte Synchronisation mit konfigurierbaren Schwellwerten und automatischer Konfliktauflösung.
Ein weiteres häufiges Szenario betrifft die kundenindividuelle Preisfindung. B2B-Preise sind selten statisch: Rahmenvertragskonditionen, Staffelpreise, Sondervereinbarungen und zeitlich begrenzte Aktionen müssen in Echtzeit aus dem ERP abgefragt und im Shop dargestellt werden. Die Herausforderung liegt nicht nur in der technischen Anbindung, sondern auch in der Performance: Wenn ein Katalog mit 50.000 Artikeln bei jedem Seitenaufruf individuelle Preise berechnen muss, sind intelligente Caching-Strategien und asynchrone Preisabfragen entscheidend für die Nutzererfahrung.
Das dritte Kernszenario ist die Dokumenten- und Belegsynchronisation. Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen und Gutschriften werden im ERP erzeugt und sollen im B2B-Kundenportal als PDF zum Download bereitstehen. Die Integration umfasst die automatische Zuordnung zum richtigen Kundenkonto, die Archivierung nach GoBD-konformen Aufbewahrungsfristen und die optionale Benachrichtigung des Kunden bei neuen Dokumenten. Diese Belegsynchronisation reduziert den manuellen Aufwand im Innendienst erheblich und steigert die Kundenzufriedenheit durch sofortige Dokumentenverfügbarkeit.
Häufige Fragen zu Schnittstellen und Integrationen
Kostenlose Integrationsanalyse anfordern
Beschreiben Sie uns kurz Ihre Systemlandschaft — welches ERP, welches PIM und welche Datenflüsse kritisch sind. Sie erhalten eine fundierte Einschätzung und einen Festpreis je Anbindung, unverbindlich. Telefonisch erreichen Sie uns unter 05123 9579000.