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DSGVO-konforme B2B-Shops

B2B E-Commerce für Elektrotechnik und Elektronik

Millionengroße Komponentenkataloge, parametrische Suche, Variantenkonfiguration und RoHS-Compliance auf Shopware CE. Beschaffungsplattformen, die die Anforderungen der Elektro- und Automatisierungsbranche vollständig abbilden.

B2B-Shop ab 14.900 € netto RoHS-/WEEE-Compliance Variantenkonfiguration und OCI-Punchout

Shopware CE

Open-Source-Basis

500k+

Artikel skalierbar verwaltet

12

Wochen bis zum MVP

50+

B2B-Projekte (Projekterfahrung)

Orientierungspreise · netto zzgl. USt.

ab 14.900 € B2B-Shop netto
  • Parametrische Suche, RoHS-/WEEE-Compliance und Obsoleszenz-Management ab Werk
  • Festpreise für OCI- und cXML-Punchout statt volumenabhängiger Gebühren
  • ERP-, PIM- und Herstellerdaten in Echtzeit synchronisiert
  • Shopware Community Edition — lizenzkostenfrei, Ihre Daten gehören Ihnen

Typisches Elektronik-Plattformprojekt ab 39.000 €, ERP-Anbindung ab 4.900 € (individuell ab 12.900 €), OCI-Punchout ab 4.900 €, cXML-Punchout ab 6.900 € je Anbindung. Laufende Wartung ab 249 € pro Monat (Business 490, Premium 990). Alle Preise netto; jedes Projekt startet mit einem kostenfreien Erstgespräch.

Kein B2B-Segment stellt an einen Online-Shop höhere technische Anforderungen als Elektrotechnik und Elektronik. Ein Kondensator existiert in Hunderten von Varianten nach Kapazität, Spannungsklasse, Toleranz, Bauform und Temperaturbereichen — und jede dieser Kombinationen ist ein eigenständiger Artikel mit eigener Verfügbarkeit, eigenem Preis und eigenem Datenblatt. Hinzu kommen regulatorische Anforderungen wie RoHS und WEEE, die für jede Komponente dokumentiert sein müssen, sowie das Problem der Obsoleszenz: Wenn ein Hersteller ein Bauelement abkündigt, braucht der Einkäufer sofort einen validierten Ersatz. Wir entwickeln auf Basis der Shopware Community Edition Beschaffungsplattformen, die diese Komplexität beherrschen.

Die Architektur eines Elektronik-B2B-Shops

Integrierte Beschaffungsplattform
Die Architektur eines Elektronik-B2B-Shops
Von der Herstellerdatenquelle bis zum Punchout-Warenkorb — jede Schicht mit klarer Aufgabe und eigenem Preisrahmen
1
Datenquellen · PIM, ERP, Herstellerdaten
ETIM- und eCl@ss-Klassifikation, SAP- und Dynamics-Stammdaten, Distributor-APIs in Echtzeit
500k+ Artikel
2
Normierung · Klassifikation und Compliance
RoHS-3- und WEEE-Attribute, REACH-Abgleich, MPN-Cross-Reference und Datenblatt-Zuordnung
RoHS 3
3
Shopware CE · Katalog und Variantenmodell
Millionen Varianten über native Tabellen und regelbasierte Konfiguratoren
Shopware CE
4
Parametrische Suche · Bereichsfilter
Spannung, Strom, Schutzgrad, Bauform und Temperatur als präzise Filter
Elasticsearch
5
Beschaffung · OCI-Punchout und Freigaben
Anbindung an SAP SRM, Ariba und Dynamics, Warenkorb-Rücktransfer, Freigabe-Workflow
ab 4.900 €
6
Betrieb · Wartung, Monitoring, Obsoleszenz
EOL-Meldungen, Last-Time-Buy, Updates, Backups und SLA-Reaktionszeiten
ab 249 € pro Monat
Integration3 ERP-Systeme · Echtzeit-Sync
Einstiegs-Shopab 14.900 € netto
Schichtarchitektur einer Elektronik-Beschaffungsplattform von der Herstellerdatenquelle bis zum Punchout-Warenkorb. Beispielhafte Darstellung, Kennzahlen illustrativ.

Branchenspezifische Herausforderungen im Elektronik-E-Commerce

Der Elektronikhandel kämpft mit einer Katalogtiefe, die andere Branchen nicht kennen. Ein mittelgroßer Elektronikhändler verwaltet leicht 300.000 bis über eine Million aktive Artikel — und jeder dieser Artikel trägt technische Eigenschaften, die für den Einkäufer kaufentscheidend sind. Nennspannung, Strombelastbarkeit, Schutzklasse, Gehäuseform, Einbautoleranz: Diese Parameter müssen präzise filtrierbar sein, damit der Entwicklungsingenieur oder der Einkäufer in der Fertigungslinie nicht jeden Treffer manuell prüfen muss. Eine generische Suche reicht nicht aus. Nur ein parametrischer Suchfilter, der mit den technischen Daten aus dem PIM-System befüllt ist, gibt verlässliche Ergebnisse.

Gleichzeitig sind Lieferkettenschwankungen ein Dauerthema. Halbleiterknappheiten, lange Lieferzeiten und volatile Preise prägen das Einkaufsverhalten. 73 Prozent (Bitkom) der Industrieunternehmen nennen Lieferketten­störungen als ihr größtes Beschaffungsrisiko. Ein B2B-Shop für die Elektronikindustrie muss deshalb Echtzeit-Verfügbarkeiten liefern, alternative Beschaffungswege über Sekundärlieferanten aufzeigen und bei Engpässen automatisch auf Alternativartikel hinweisen. Die Schnittstelle zum ERP-System ist dabei nicht optional, sondern systemkritisch.

Die regulatorische Dimension verschärft die Herausforderung. Die RoHS-Richtlinie (2011/65/EU) beschränkt gefährliche Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Für jede Komponente muss der Händler nachweisen können, ob sie RoHS-konform ist — und in welcher Version. Die WEEE-Richtlinie regelt die Entsorgungspflichten. Im Shop bedeutet das: RoHS-Status, WEEE-Kategorie und Entsorgungshinweise müssen als Pflichtattribute pro Artikel hinterlegt und beim Bestellabschluss sichtbar sein. Fehlt diese Dokumentation, riskieren Betreiber Bußgelder und im schlimmsten Fall den Marktzugang.

Kernfunktionen für den Elektrotechnik-E-Commerce

Parametrische Suche und Filterung

Technische Attribute wie Spannung, Strom, Frequenz, Schutzgrad und Bauform als präzise Suchfilter. Attributvererbung über Produkthierarchien. Cross-Reference-Suche nach Herstellerartikelnummern und Industriestandards.

Variantenkonfiguration für Komponenten

Verwaltung von Millionen Varianten nach technischen Parametern. Abhängige Auswahlmatrizen: erst Gehäuseform, dann passende Anschlussvarianten. Jede Kombination mit eigenem Preis, Verfügbarkeit und Datenblatt.

RoHS- und WEEE-Compliance

Pflichtattribute RoHS-Version und WEEE-Kategorie je Artikel. Automatische Darstellung auf Produktseite und Lieferdokumenten. Konformitätsdokumentation für den Export in Drittländer mit abweichenden Anforderungen.

Obsoleszenz-Management

Automatische Meldung bei End-of-Life-Ankündigung durch den Hersteller. Vorschlag validierter Ersatzartikel aus dem Katalog oder alternativer Hersteller. Buy-last-time-Bestellungen mit erhöhten Laufzeiten und Mindestmengen.

Technische Datenblätter und Zertifikate

Datenblätter, Abmessungszeichnungen, SPICE-Modelle, Konformitätserklärungen und Werkstoffzeugnisse direkt am Artikel. Versionsverwaltung und Aktualisierungsbenachrichtigung bei Revision der Dokumentation.

Echtzeit-Verfügbarkeit und Alternativquellen

Live-Bestandsabfrage aus dem Warenwirtschaftssystem. Anzeige von Lagerorten, Lieferzeiten und Staffelpreisen. Bei Engpässen: automatischer Verweis auf Sekundärlieferanten und äquivalente Alternativartikel.

Variantenkomplexität beherrschen: Vom einfachen Kabel zum konfigurierten Schaltschrank

Die Elektrotechnik kennt ein breites Spektrum an Variantenmodellen. Am einfachen Ende steht ein Standardkabel, das in drei Längen und zwei Querschnitten verfügbar ist — sechs Varianten, die sich als klassische Shopware-Variantentabelle darstellen lassen. Am komplexen Ende steht ein Schaltschrankgehäuse, das in Abmessungen, Material, Schutzgrad, Einbautiefe, Befestigungsart, Lackierung und Ausstattungsoptionen konfiguriert werden muss — und bei dem jede Kombination einen anderen Preis und eine andere Lieferzeit erzeugt. Zwischen diesen Polen liegen Transformatoren, Frequenzumrichter, Relais, Steckverbinder und Sensorik, jede Produktgruppe mit ihrer eigenen Variantenlogik.

Für die einfachen Variantenmodelle nutzen wir die native Shopware-Variantenlogik, die sich über die ERP-Schnittstelle vollautomatisch befüllen lässt. Für konfigurierbare Produkte entwickeln wir regelbasierte Konfiguratoren, die dem Einkäufer Schritt für Schritt durch die Auswahl führen: erst die Produktfamilie, dann die technischen Parameter in ihrer Abhängigkeitsreihenfolge, schließlich die optionalen Ausstattungsmerkmale. Das Ergebnis ist eine eindeutige Konfiguration mit automatisch berechnetem Preis, Lieferzeit und generiertem Dokument für den Freigabeprozess. Mehr zur Konfiguration komplexer B2B-Portale finden Sie auf unserer Leistungsseite.

Parametrische Produktsuche im Elektronikhandel

Von der technischen Anforderung zum richtigen Bauteil

Ingenieure und Einkäufer suchen nach technischen Parametern, nicht nach Produktnamen. Eine parametrische Suche filtert den Katalog präzise — ohne dass der Nutzer Artikelnummern kennen muss.

  • Filterung nach Nennspannung, Strombelastbarkeit, Schutzgrad IP, Gehäuseform und Temperaturbereichen
  • Cross-Reference-Suche: Herstellerartikelnummer eingeben, äquivalente Artikel finden
  • Verknüpfung mit Datenblättern, SPICE-Modellen und 3D-CAD-Modellen direkt aus den Suchergebnissen
Parametrische Katalogsuche
Nennspannung 16–100 VStrombelastbarkeitSchutzgrad IP54–IP66Bauform SMD und THTTemperatur −40…+125 °CMPN-Cross-ReferenceRoHS-3-StatusDatenblatt · SPICE · 3D-CAD

RoHS und WEEE: Regulatorische Compliance im Elektronikshop

Die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) ist für jeden Elektronikhändler und -hersteller verbindlich. In ihrer aktuellen Fassung (RoHS 3, Richtlinie 2015/863/EU) begrenzt sie zehn gefährliche Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten, darunter Blei, Quecksilber, Cadmium und bestimmte Phthalate. Im B2B-Shop bedeutet dies: Jeder Artikel muss mit seinem RoHS-Status gekennzeichnet sein. Ist ein Artikel RoHS-konform? Unter welcher RoHS-Version? Gibt es Ausnahmeregelungen nach Anhang III oder IV, die eine befristete Verwendung trotz eingeschränkter Stoffe erlauben? Diese Informationen sind keine nice-to-have-Daten, sondern Pflichtangaben für den gewerblichen Weiterverkauf und die Verwendung in der Produktion.

Die WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment) verpflichtet Hersteller und Händler zur ordnungsgemäßen Rücknahme und Entsorgung von Elektroaltgeräten. Im Shop muss für jede Produktgruppe die WEEE-Kategorie ausgewiesen sein, damit der Käufer über seine Rückgabepflichten informiert ist. Für Händler, die die WEEE-Registrierungspflicht in Deutschland erfüllen, zeigen wir die WEEE-Reg.-Nr. transparent auf der Produktseite und in den Bestelldokumenten. Die Shopware-Entwicklung bietet die Flexibilität, diese regulatorischen Attribute als eigene Produktfelder zu implementieren, die im PIM gepflegt und im Shop automatisch sichtbar gemacht werden.

RoHS-Dokumentation als Wettbewerbsvorteil

Hersteller, die ihre Produkte in der EU und in Asien vermarkten, stehen vor unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen. Ein Shop, der RoHS-Status, Ausnahmen und Konformitätsdokumente strukturiert abbildet, reduziert den Aufwand für Exportdokumentation erheblich und verbessert die Qualifizierungsrate bei OEM-Kunden, die eine lückenlose Dokumentenkette fordern.

Millionen Varianten und volle Compliance im Griff?

Ob parametrische Suche, RoHS-3-Dokumentation oder OCI-Punchout für Großkunden — im kostenfreien Erstgespräch ordnen wir ein, welcher Ausbau für Ihren Katalog sinnvoll ist, mit klarem Orientierungspreis.

Obsoleszenz-Management: Wenn Komponenten abgekündigt werden

In der Elektronik ist die Produktabkündigung (End-of-Life, EOL) ein alltägliches Problem. Halbleiterhersteller rationalisieren ihr Portfolio regelmäßig und kündigen Produkte mit kurzen Vorlaufzeiten ab. Für Gerätehersteller und Betreiber komplexer elektronischer Anlagen ist das ein erhebliches Risiko: Ein abgekündigtes Bauteil kann eine bewährte Baugruppe unbrauchbar machen oder teure Redesigns erzwingen. 68 Prozent (IHS Markit) der Elektronikentwickler berichten, dass Obsoleszenz ihren Zeitplan für Produktentwicklungen in den vergangenen zwei Jahren beeinträchtigt hat.

Unser Obsoleszenz-Modul empfängt EOL-Meldungen der Hersteller über die ERP-Schnittstelle oder über Standardformate wie den JEDEC-Lebenszyklus-Code und markiert betroffene Artikel sofort im Shop. Der Einkäufer sieht auf der Produktseite das Abkündigungsdatum und den Hinweis, bis wann Last-Time-Buy-Bestellungen möglich sind. Gleichzeitig schlägt das System validierte Ersatzartikel vor: form-, fit- und funktionsgleiche Alternativen, die idealerweise bereits in der eigenen Produktion evaluiert wurden und im Katalog als empfohlener Ersatz hinterlegt sind.

Für die strategische Beschaffung bieten wir eine Bestandsvorschau-Funktion: Wenn ein Artikel abgekündigt ist, aber noch für zwei Jahre verfügbar sein wird, kann der Einkäufer eine Jahresbedarfsprognose hinterlegen und einen automatischen Bestellvorschlag für einen strategischen Lageraufbau generieren. Diese Buy-last-time-Bestellungen werden gesondert verwaltet und können einer separaten Budgetposition zugeordnet werden. Die Self-Service-Portal-Funktionen ermöglichen dabei die Freigabe durch den Vorgesetzten, bevor die Beschaffung ausgelöst wird.

Technische Datenintegration: PIM, ERP und Herstellerdaten

Die Datenqualität ist im Elektronikhandel der entscheidende Qualitätsfaktor. Ein Artikel, der nicht mit seinen technischen Daten gefunden wird, existiert im Shop faktisch nicht. Die Herausforderung liegt darin, dass die Daten aus heterogenen Quellen kommen: Herstellerexporte in unterschiedlichen Formaten (ETIM, eCl@ss, eigene Excel-Strukturen), ERP-Stammdaten und manuelle Ergänzungen. Die Zusammenführung und Normierung dieser Daten ist eine der aufwändigsten Aufgaben beim Aufbau eines Elektronikhändler-Shops.

  • ETIM-Klassifikation (Electric Technical Information Model) für normierte Produktattribute im Elektrogroßhandel
  • eCl@ss-Klassifikation für Industriekomponenten und Automatisierungstechnik
  • GS1-konforme GTINs und Herstellerartikelnummern (MPN) als Cross-Reference-Felder
  • Automatischer Import von Hersteller-Datenpaketen (Datenblätter, Dimensionsblätter, 3D-CAD-Modelle)
  • SPICE-Modelle und Simulationsdaten direkt am Halbleiterartikel
  • IEC-Normreferenzen und Normkonformität als filterbare Produktattribute
  • Zolltarifnummern und Ursprungslandangaben für Export-Compliance

Integrations­landschaft in der Elektrotechnik

Ein Elektronikhändler oder Hersteller von Automatisierungskomponenten betreibt in der Regel eine Systemlandschaft, die weit über ein einfaches ERP-System hinausgeht. Die nahtlose Einbindung aller relevanten Systeme in die E-Commerce-Plattform ist die Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Betrieb. Unsere Schnittstellenkompetenz deckt die gesamte Integrationsbreite dieser Branche ab.

ERP-Integration (SAP, Dynamics)

Bidirektionale Anbindung an SAP S/4HANA, SAP ECC, Microsoft Dynamics 365 und JTL-Wawi. Synchronisation von Artikel­stammdaten, Preislisten, Beständen, Aufträgen und Lieferstatus in Echtzeit.

PIM-Anbindung

Integration von PIM-Systemen für die zentrale Datenhaltung technischer Attribute. Import von ETIM- und eCl@ss-Daten in die Shopware-Produktstruktur. Automatische Aktualisierung bei Änderungen im PIM.

Beschaffungssysteme (OCI/Punchout)

OCI-Punchout-Anbindung für die nahtlose Integration in SAP SRM, Ariba und weitere Beschaffungssysteme. Punchout-Katalog für große Industriekunden, die direkt aus ihrem ERP bestellen.

Herstellerportale und Distributoren

Anbindung an Distributoren-APIs für Echtzeit-Verfügbarkeits­abfragen und Preisanfragen. Automatischer Import von Hersteller-EOL-Daten und Lifecycle-Informationen über standardisierte Schnittstellen.

Compliance-Datenbanken

Abfrage von RoHS-Datenbanken und Substanzlisten (REACH SVHC). Automatischer Abgleich gegen aktuelle Verbotslisten. Dokumentation der Konformitätsprüfung für die Revisionssicherheit.

CAD/PLM-Systeme

Verknüpfung mit PLM-Systemen (EPLAN, AutoCAD Electrical) für den direkten Export von Stücklisten in den Shop. Ingenieure können Materialbedarfe direkt aus dem Schaltplan in Bestellanforderungen umwandeln.

Datenfluss im Elektronik-Backend

ERP, PIM und Shop im gleichen Takt

Kundenspezifische Preise, Staffelpreise und Echtzeit-Bestände entstehen nur, wenn Shop, Warenwirtschaft und Produktdaten sauber ineinandergreifen. Wir synchronisieren die Systeme bidirektional und protokollieren jeden Lauf revisionssicher.

  • Bidirektionale Synchronisation von Artikeln, Preislisten, Beständen und Aufträgen
  • ETIM- und eCl@ss-Attribute automatisch aus dem PIM in die Shopware-Struktur
  • EOL- und Lifecycle-Daten der Hersteller lösen die automatische Ersatz-Verknüpfung aus
PIM · ETIM
Shopware CE
ERP · SAP
Preislisten und Staffelpreise synchronisiert
Bestände aus der Warenwirtschaft aktualisiert
EOL-Meldung erkannt · Ersatzartikel verknüpft

B2B-Beschaffungsportale für Automatisierungstechnik

Die Automatisierungstechnik hat spezielle Anforderungen, die über die klassische Komponentenbeschaffung hinausgehen. Anlagenbauer und Systemintegratoren arbeiten mit komplexen Stücklisten aus mehreren Hundert Positionen, die aus CAD-Systemen wie EPLAN oder AutoCAD Electrical exportiert werden. Diese Stücklisten müssen direkt in den Shop importiert werden können — als Dateiupload oder über eine CAD-Systemschnittstelle — und das System identifiziert automatisch, welche Artikel verfügbar sind, welche längere Lieferzeiten haben und welche abgekündigt sind.

Für Betreiber von Fertigungsanlagen ist die Ersatzteilplanung ein kontinuierlicher Prozess. Auf Basis der installierten Anlagen mit ihren Schaltplänen und Stücklisten generiert das System Bestandsempfehlungen für kritische Ersatzteile. Welche Komponenten haben eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit? Welche Teile sind schwer beschaffbar und sollten bevorratet werden? Diese Fragen beantwortet ein intelligentes Kundenportal, das die Anlagendaten mit Beschaffungsdaten verknüpft und dem Instandhaltungsleiter umsetzbare Empfehlungen gibt.

Der Weg zur leistungsfähigen Elektronikhändler-Plattform

Typische Einsatz­szenarien in der Elektrotechnikbranche

Die Bandbreite der Anwendungsfälle ist groß. Ein Elektrogroßhändler mit 800.000 Artikeln aus Kabeln, Leitungen, Installationstechnik, Schaltgeräten und Beleuchtung braucht vor allem exzellente Suchmöglichkeiten und schnelle Bestellprozesse für seine Fachhandwerkskunden. Ein Distributionshändler für elektronische Bauelemente (Widerstände, Kondensatoren, Halbleiter, passive Bauelemente) benötigt parametrische Filter, die nach technischen Werten selektieren, und ein vollständiges Obsoleszenz-Management. Ein Hersteller von Automatisierungskomponenten, der seinen Kanal­partnern eine Beschaffungsplattform anbietet, braucht ein Partnerportal mit Kundenpreisgruppen, Kontingenten und Freigabeworkflows.

Für Hersteller von Schaltanlagen und Schaltschränken ist der Konfigurator das Herzstück des Shops. Schrankabmessungen, Schutzgrade (IP 54, IP 66), Materialien (verzinkter Stahl, Edelstahl, Polyester), Montage­platten, Kabelein­führungen, Schlösser und optionale Zubehörteile: Jede Auswahl schränkt die Folgekonfiguration ein und hat direkte Auswirkung auf Preis und Lieferzeit. Unsere regelbasierten Konfiguratoren bilden diese Abhängigkeiten vollständig ab und erzeugen am Ende eine eindeutige Konfiguration mit generiertem Dokument für die interne Freigabe. Besuchen Sie unsere Referenzseite oder erfahren Sie mehr über unsere strategische E-Commerce-Beratung, um zu sehen, wie diese Lösungen in der Praxis funktionieren.

Punchout-Integration für Großkunden

Industrielle Großkunden bestellen zunehmend über ihre eigenen ERP- und Beschaffungssysteme. Mit einer OCI-Punchout-Anbindung können Ihre Kunden direkt aus SAP, Microsoft Dynamics oder einer Einkaufssoftware in Ihren Shop wechseln, Artikel auswählen und den Warenkorb automatisch zurück in ihre Bestellanforderung übertragen — ohne manuelle Dateneingabe.

Investition in Ihren Elektrotechnik-Shop

Elektrotechnik-Projekte unterscheiden sich stark in Katalogtiefe, Variantenlogik und Integrationsbedarf. Damit Sie den Rahmen dennoch einschätzen können, nennen wir klare Ab-Preise für die typischen Ausbaustufen. Der verbindliche Preis steht nach einem kostenfreien Erstgespräch fest, in dem wir Datenlage, Compliance-Anforderungen und Systemlandschaft gemeinsam durchgehen. Die Shopware Community Edition selbst ist lizenzkostenfrei; falls Sie die Shopware-B2B-Components einsetzen möchten, weisen wir deren Lizenzkosten getrennt von unserer Agenturleistung aus. Im Blog gehen wir auf zwei angrenzende Themen genauer ein: Produktdaten im B2B: PIM und Datenqualität und Onsite-Suche im B2B-Shop: Artikelnummern und Synonyme.

Ausbaustufen für Ihren Elektronik-Shop

Alle Preise netto zzgl. USt. Jedes Projekt beginnt mit einem kostenfreien Erstgespräch und einem klaren Angebot. Katalogtiefe, Compliance-Anforderungen und Integrationsumfang bestimmen den passenden Weg.

Komponenten-Shop

Der schnelle Einstieg für Elektro- und Elektronikhändler.

ab 14.900 € Festpreis netto
  • Parametrische Suche nach technischen Attributen
  • RoHS-3- und WEEE-Kennzeichnung je Artikel
  • Native Shopware-Varianten für Standardsortimente
  • Standard-ERP-Konnektor ab 4.900 € separat
  • MVP in 10 bis 14 Wochen
Erstgespräch anfragen
Häufig gewählt

Elektronik-Plattform

Das typische Mittelstandsprojekt mit voller technischer Tiefe.

ab 39.000 € Festpreis netto
  • Regelbasierter Variantenkonfigurator
  • Obsoleszenz-Management mit Ersatzartikel-Logik
  • PIM- und ETIM-/eCl@ss-Integration
  • Individuelle ERP-Anbindung ab 12.900 €
  • Anbindung an Compliance-Datenbanken (REACH)
Erstgespräch anfragen

Beschaffungsportal

Partnerportal für Automatisierung und Industriegroßkunden.

ab 49.000 € Festpreis netto
  • Kundenpreisgruppen, Kontingente und Budgets
  • Mehrstufige Freigabe-Workflows
  • OCI-Punchout ab 4.900 €, cXML ab 6.900 €
  • CAD/PLM-Stücklistenimport (EPLAN)
  • Ersatzteil- und Bevorratungsempfehlungen
Erstgespräch anfragen

Laufende Betreuung (netto): Wartung Basis 249 €, Business 490 €, Premium 990 € pro Monat; Stundensatz 119 €, Tagessatz 940 €. Shopware Community Edition ist lizenzkostenfrei; optionale Shopware-B2B-Components werden als Lizenz des Kunden getrennt ausgewiesen. Verbindlich wird der Preis nach dem kostenfreien Erstgespräch, inklusive Aufwandsschätzung je Baustein.

Häufig gestellte Fragen zum B2B E-Commerce für Elektrotechnik

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