B2B E-Commerce für die Chemie- und Kunststoffindustrie
Gefahrstoffkonforme Produktdaten, Sicherheitsdatenblätter per Knopfdruck, ADR-Logistikintegration und Chargenrückverfolgung. Beschaffungsplattformen, die die regulatorische Komplexität der Chemiebranche beherrschbar machen.
50+
Branchenprojekte
100%
GHS/CLP-konform
24/7
SDS-Verfügbarkeit
12
Jahre Erfahrung
Die Chemie- und Kunststoffbranche stellt an digitale Beschaffungssysteme Anforderungen, die über branchenübliche B2B-Lösungen weit hinausgehen. Gefahrstoffe müssen mit aktuellen Sicherheitsdatenblättern (SDS) gemäß REACH und CLP-Verordnung ausgeliefert werden, Chargen unterliegen strengen Rückverfolgbarkeitspflichten, und die Transportlogistik muss die ADR-Vorschriften für gefährliche Güter einhalten. Gleichzeitig verlangen Einkäufer in der Prozessindustrie leistungsfähige Suchfilter nach CAS-Nummer, Reinheitsgrad, Gebindegröße und Spezifikation. Wir entwickeln auf Basis der Shopware Community Edition Beschaffungsplattformen, die diese branchenspezifischen Anforderungen systematisch abbilden und die Effizienz des chemischen Einkaufs steigern.
Regulatorische Anforderungen im Chemie-E-Commerce
Der Vertrieb von Chemikalien und Kunststoffgrundstoffen ist durch ein dichtes Netz europäischer Rechtsvorschriften geregelt, die direkte Auswirkungen auf den E-Commerce-Kanal haben. Die REACH-Verordnung (EG 1907/2006) verpflichtet Lieferanten zur Bereitstellung aktueller Sicherheitsdatenblätter (SDS) für alle gefährlichen Stoffe und Gemische. Jede Lieferung eines Gefahrstoffs muss von einem aktuellen, sprachrichtigen SDS begleitet werden, das spätestens 24 Stunden vor der ersten Lieferung beim Abnehmer vorliegen muss. Ein B2B-Shop, der Gefahrstoffe vertreibt, muss SDS-Dokumente pro Artikel und Sprachversion verwalten, automatisch bei der Bestellung bereitstellen und eine lückenlose Bereitstellungshistorie führen.
Die CLP-Verordnung (EG 1272/2008) regelt die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung chemischer Stoffe und Gemische nach dem globalen harmonisierten System (GHS). Gefahrenpiktogramme, H-Sätze und P-Sätze müssen im Shop für jedes Produkt korrekt dargestellt werden. Die Einstufungsdaten sind für den gewerblichen Einkäufer relevant, weil sie über betriebliche Schutzmaßnahmen, Lagerklassen nach TRGS 510 und die Notwendigkeit einer Betriebsanweisung entscheiden. Unser System zeigt GHS-Piktogramme und Signalwörter prominent auf der Produktseite und filtert den Katalog nach Gefahrenklassen, was die Arbeit des Einkäufers erheblich erleichtert.
Neben REACH und CLP ist die Biozid-Verordnung (EU 528/2012) für einen Teil des Chemiesortiments relevant, ebenso die POP-Verordnung für persistente organische Schadstoffe und das Chemikaliengesetz (ChemG) mit seinen nationalen Ergänzungen. Für Kunststoffgrundstoffe spielen Spezifikationen wie EN ISO-Normen, technische Datenblätter (TDS) und Materialsicherheitszertifikate eine zentrale Rolle. Unser Dokumentenmodul verwaltet SDS, TDS, Konformitätserklärungen und Analysezertifikate zentral und verknüpft sie mit Artikeln, Chargen und Bestellungen. Über die ERP-Schnittstelle werden Dokumentenversionen synchronisiert, sodass immer das aktuell gültige Dokument zum Download bereitsteht.
Kernfunktionen für den Chemie-E-Commerce
SDS-Management und REACH-Compliance
Automatische Bereitstellung von Sicherheitsdatenblättern bei jeder Bestellung. Versionsverwaltung mit Änderungshistorie, sprachrichtiger Abruf und lückenlose Bereitstellungshistorie für Audits.
GHS/CLP-Produktkennzeichnung
Gefahrenpiktogramme, Signalwörter, H-Sätze und P-Sätze direkt auf der Produktseite. Filterung des Katalogs nach Gefahrenklassen, Lagerklassen (TRGS 510) und GHS-Kategorien.
Chargenrückverfolgung
Chargennummern werden bei Wareneingang erfasst, mit Bestellungen verknüpft und im Kundenportal dauerhaft abrufbar gehalten. Analysezertifikate (CoA) pro Charge automatisch bereitgestellt.
ADR-Logistikintegration
Kennzeichnung von UN-Nummern, ADR-Klassen und Verpackungsgruppen pro Produkt. Automatische Prüfung auf Zusammenladeverbote und Mengenbeschränkungen im Warenkorb.
Technische Suchfilter
Suche und Filterung nach CAS-Nummer, EG-Nummer, Reinheitsgrad, Spezifikation und Qualitätsstufe. Synonym-Suche über IUPAC-Namen, Handelsnamen und branchenspezifische Abkürzungen.
Gebinde- und Mengenverwaltung
Differenzierte Abbildung von IBC-Containern, Fässern, Kanistern, Säcken und Schüttgut. Mengenberechnung mit Einheitenumrechnung (kg, Liter, mol) und gebindespezifische Mindestbestellmengen.
Sicherheitsdatenblätter: Automatisch, aktuell, auditfest
Das Sicherheitsdatenblatt (SDS) ist das zentrale Informationsdokument für jeden Gefahrstoff und eines der wichtigsten rechtlichen Instrumente der REACH-Verordnung. Es enthält auf 16 standardisierten Abschnitten alle Informationen zu Identifikation, Gefahren, Zusammensetzung, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Brandschutz, Freisetzungsbekämpfung, Handhabung, Lagerung, Exposition, physikalischen Eigenschaften, Stabilität, Toxikologie, Ökologie, Entsorgung, Transport und Regulierung. Für den E-Commerce bedeutet das: Das SDS muss versioniert gespeichert, sprachspezifisch bereitgestellt und mit einem präzisen Bereitstellungsnachweis versehen werden.
Unser SDS-Modul löst diese Herausforderung systematisch. Zu jedem Artikel werden SDS-Versionen in allen relevanten Sprachen (mindestens Deutsch und Englisch, bei Exportprodukten weitere Sprachen) hinterlegt. Wenn eine neue SDS-Version herausgegeben wird, aktualisiert das System automatisch alle Produktseiten und informiert Kunden, die das Produkt in ihren regelmäßigen Bestelllisten führen. Bei der Bestellung wird das jeweils aktuelle SDS automatisch als PDF bereitgestellt und in der Bestelldokumentation archiviert. Dieser automatische Bereitstellungsnachweis ist bei Behördenprüfungen und Audits unverzichtbar und ersetzt aufwändige manuelle Dokumentationsprozesse.
Besonders kritisch ist die SDS-Verwaltung bei Gemischen, deren Zusammensetzung sich ändert. Wenn ein Hersteller die Rezeptur eines Reinigungsmittels oder Schmierstoffs anpasst und dabei die Einstufung ändert, muss das neue SDS unmittelbar in den Bestellprozess eingespeist und allen Kunden kommuniziert werden, die dieses Produkt regelmäßig bestellen. Unser System nutzt hierfür eine automatische Benachrichtigungsfunktion: Kunden werden per E-Mail über die neue SDS-Version informiert und finden bei ihrer nächsten Bestellung einen Hinweis auf die geänderte Einstufung. So werden potenzielle Sicherheitsrisiken durch veraltete Schutzmaßnahmen verhindert. Erfahren Sie in unserer strategischen Beratung, wie wir SDS-Workflows in Ihren bestehenden Dokumentenmanagementprozess integrieren.
Chargenrückverfolgung für die Prozessindustrie
In der chemischen Industrie und der Kunststoffverarbeitung sind Chargeninformationen unverzichtbar. Produkteigenschaften wie Viskosität, Reinheitsgrad, Molgewicht, Schmelzindex oder Yellowness Index können chargenspezifisch variieren und beeinflussen direkt die Verarbeitbarkeit in der Produktion. Ein Qualitätsmanager, der eine Reklamation bearbeitet, muss in der Lage sein, genau zu bestimmen, aus welcher Charge des Lieferanten ein Rohstoff stammte und welche Analysewerte diese Charge aufwies. Dieses Rückverfolgbarkeitsniveau erfordert eine tiefe Integration zwischen dem B2B-Shop und den nachgelagerten Warenwirtschafts- und Qualitätssicherungssystemen.
Unser Chargenmodul erfasst beim Wareneingang die Chargennummer des Lieferanten und verknüpft sie mit dem internen Wareneingangsbeleg. Das zugehörige Analysezertifikat (Certificate of Analysis, CoA) wird automatisch mit der Charge assoziiert und dem Kunden bei der Bestellung zur Verfügung gestellt. Im Kundenportal kann der Einkäufer für jede vergangene Bestellung nachvollziehen, welche Chargennummer geliefert wurde und das zugehörige CoA herunterladen. Dies ist insbesondere in pharmazeutischen Zulieferketten und der Lebensmittelchemie relevant, wo GMP-Anforderungen eine lückenlose Dokumentation der eingesetzten Rohstoffchargen verlangen.
Chargen und Analysedaten im Griff
Von der Bestellung bis zur Produktionscharge
Jede Lieferung wird mit Chargennummer und Analysezertifikat dokumentiert. Der Einkäufer sieht im Portal, welche Charge er wann in welcher Menge bezogen hat. Im Reklamationsfall ist die Rückverfolgung lückenlos.
- Chargennummern des Lieferanten werden bei Wareneingang erfasst und mit Bestellungen verknüpft
- Analysezertifikate (CoA) pro Charge automatisch bereitgestellt und archiviert
- Filterung des Bestellarchivs nach Chargennummer, CAS-Nummer und Lieferdatum
- Export-Funktion für Chargendokumentation im GMP-Audit-Format
ADR-Gefahrgutlogistik: Compliance im Transportprozess
Der Transport von Gefahrstoffen unterliegt dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR). UN-Nummern, ADR-Klassen, Verpackungsgruppen, Gefahrgutzettel und Beförderungsdokumente sind für jeden Gefahrstofftransport Pflichtangaben. Ein B2B-Shop, der Gefahrstoffe versendet, muss diese Informationen strukturiert im Produktstamm pflegen und in den Versandprozess einbinden.
Unser ADR-Modul speichert UN-Nummer, ADR-Klasse, Verpackungsgruppe, Tunnelbeschränkungscode und Sondervorschriften strukturiert pro Artikel. Im Warenkorb prüft das System automatisch auf Zusammenladeverbote zwischen Produkten verschiedener ADR-Klassen und warnt bei potenziell inkompatiblen Kombinationen. Freimengen gemäß ADR 1.1.3.6 werden berechnet, sodass kleinere Sendungen unter der Freimengengrenze von der vereinfachten Beförderungsvorschrift profitieren können. Das Beförderungsdokument wird automatisch generiert und enthält alle nach ADR Absatz 5.4.1 erforderlichen Angaben.
Für Produkte mit Lagerklasseneinstufung nach TRGS 510 zeigt der Shop die zugehörige Lagerklasse (LGK) und gibt Hinweise auf Mengenschwellen und Zusammenlagerungsverbote. Diese Information unterstützt den Einkäufer beim Bestellmanagement: Wenn eine Bestellung Produkte aus unverträglichen Lagerklassen enthält, wird er darauf hingewiesen, dass für das Empfangslager entsprechende Lagervoraussetzungen gegeben sein müssen. Die B2B-Portalfunktionen ermöglichen es Kunden, für ihre verschiedenen Empfangsstandorte individuelle Lagerklassen-Profile zu hinterlegen, sodass das System automatisch prüfen kann, ob eine Lieferung an den gewählten Standort zulässig ist.
Technische Produktdaten für anspruchsvolle Einkäufer
Chemiker, Verfahrenstechniker und Qualitätsmanager stellen andere Anforderungen an eine Suchfunktion als klassische B2B-Einkäufer. Die Suche nach einem organischen Lösungsmittel erfolgt nicht über den Handelsnamen, sondern über die CAS-Registriernummer oder den IUPAC-Systematikname. Ein Kunststoffgranulat wird über seinen MFI-Wert (Melt Flow Index) oder seine Schlagzähigkeit nach ISO 179 gesucht, nicht über einen Produktnamen. Unsere Sucharchitektur bildet diese fachlichen Suchdimensionen ab und ermöglicht technisch versierten Einkäufern eine präzise Produktauswahl.
- Suche und Filterung nach CAS-Nummer und EG-Nummer für eindeutige Stoffidentifikation
- Reinheitsgrade und Qualitätsstufen (technisch, reinst, GC-Qualität, pharmazeutisch) als Filterdimension
- Technische Kennwerte (Siedepunkt, Schmelzpunkt, Dichte, Viskosität, Löslichkeit) durchsuchbar und filterbar
- Normenbezug: EN ISO, ASTM, DIN, Pharmakopöe-Standards als Produktattribute
- Synonym-Suche über IUPAC-Namen, Trivialnamen und branchenspezifische Handelsnamen
- Gebindetyp-Filter: IBC, Fass (200 l), Kanister (10/25 l), Sack, Schüttgut (Siloabfüllung)
Branchenspezifische Produktattribute
Gebinde und Mengen: Die besondere Logik des Chemiehandels
Chemikalien und Kunststoffgrundstoffe werden in einer Vielzahl von Gebindegrößen und Einheiten gehandelt, die sich fundamental von anderen B2B-Sortimenten unterscheiden. Flüssige Chemikalien kommen in Kleingebinden (Liter, Kilogramm), Fässern (200 Liter), IBC-Containern (1.000 Liter) und als Tankwagenlieferung (ab 20 Tonnen). Feststoffe werden als Granulat, Pulver oder Kompaktat in Säcken (25 kg), Big Bags (500 bis 1.000 kg) oder Silofahrzeugen geliefert. Diese unterschiedlichen Gebindetypen haben nicht nur unterschiedliche Preisstrukturen, sondern auch unterschiedliche Logistikvoraussetzungen und Gefahrstoffeinstufungen.
Unser Gebindemodul bildet diese Komplexität strukturiert ab. Für jedes Produkt können mehrere Gebindetypen mit individuellen Preisen, Mindestbestellmengen, Vorlaufzeiten und Lieferbedingungen gepflegt werden. Die Einheitenumrechnung zwischen Kilogramm, Liter und Mol erfolgt automatisch auf Basis der hinterlegten Dichte bzw. Molmasse. Der Einkäufer kann im Shop nach Bedarf zwischen Gebindegrößen wählen, ohne selbst rechnen zu müssen: Er gibt den Bedarf in seiner gewohnten Einheit ein, und das System empfiehlt das wirtschaftlichste Gebinde unter Berücksichtigung der Mindestbestellmenge und der Staffelpreise.
Typische Integrationslandschaft in der Chemieindustrie
Die IT-Landschaft in Chemie- und Kunststoffunternehmen umfasst neben dem ERP-System spezialisierte Lösungen für Qualitätsmanagement, Laborinformationsmanagement und regulatorische Compliance. Die Schnittstellenarbeit muss die Besonderheiten der Chemieindustrie berücksichtigen und zuverlässige Datenflüsse zwischen Shop, ERP, LIMS und Compliance-Systemen gewährleisten.
- ERP-Integration (SAP, Microsoft Dynamics, DATEV) für Bestände, Preise und Auftragsabwicklung
- LIMS-Anbindung (Laborinformationssystem) für automatischen Import von Analysezertifikaten (CoA)
- SDS-Managementsystem für versionierte Sicherheitsdatenblätter und REACH-konforme Bereitstellung
- Gefahrgutmanagementsystem für ADR-Daten, Beförderungsdokumente und Freimengenberechnung
- PIM-System für technische Produktdaten, CAS-Nummern, Spezifikationen und Normbezüge
- Warehouse Management System (WMS) für chargenspezifische Bestandsführung und FIFO/FEFO-Logik
- Compliance-Datenbanken (ECHA, BG CHEMIE) für aktuelle Einstufungsdaten und Grenzwerte
Herausforderungen und unser Lösungsansatz
Die größte Herausforderung im Chemie-E-Commerce ist die Aktualität und Vollständigkeit der regulatorischen Daten. SDS-Versionen ändern sich, wenn Hersteller Rezepturen anpassen oder neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Einstufung eingeflossen sind. GHS-Einstufungen werden durch neue harmonisierte Einstufungen (CLH) in Anhang VI der CLP-Verordnung oder durch neue wissenschaftliche Bewertungen der ECHA aktualisiert. Ein Shop, der diese Änderungen nicht zeitnah abbildet, liefert seinen Kunden veraltete Sicherheitsinformationen und setzt sich rechtlichem Risiko aus. Unser System kann SDS-Aktualisierungen von gängigen Dokumentenmanagementlösungen automatisch importieren und über eine Validierungsschleife sicherstellen, dass immer das aktuell gültige Dokument am Produkt hängt.
Eine weitere branchenspezifische Herausforderung ist die Verwaltung von Export- und Importrestriktionen. Viele Chemikalien unterliegen Exportkontrollvorschriften nach der Dual-Use-Verordnung (EU 2021/821) oder nationalen Chemikalienwaffenkontrollgesetzen. Ein international operierender Chemiegroßhändler muss bei der Bestellannahme automatisch prüfen, ob das Produkt an den Bestimmungsort exportiert werden darf und ob der Endkunde exportkontrollrechtlich unbedenklich ist. Unser System unterstützt diese Prüfprozesse durch eine konfigurierbare Exportkontroll-Flaggung auf Produktebene und die Integration von Sanktionslistenprüfungen in den Checkout-Prozess. Details zur technischen Umsetzung besprechen wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Für Kunststoffverarbeiter kommen spezifische Herausforderungen hinzu: Das Sortiment an Polymergranulaten, Compounds und Additiven umfasst häufig tausende Artikel mit eng verwandten technischen Spezifikationen. Ohne strukturierte Filterdimensionen nach MFI, Shore-Härte, Wärmeformbeständigkeit (HDT) und Zugfestigkeit verliert sich der Einkäufer im Katalog. Unser PIM-Integrations-Service stellt sicher, dass technische Datenblätter, Normen und Prüfwerte aus dem ERP oder PIM-System korrekt im Shop dargestellt und für technische Suchen indiziert werden. Die Performance-Optimierung stellt sicher, dass Suchanfragen über umfangreiche Kataloge in Echtzeit beantwortet werden. Wie wir ähnliche Projekte angegangen sind, erläutern wir auf Anfrage in unseren Referenzgesprächen.
Vertragsmanagement und Rahmenbestellungen
In der Chemie- und Kunststoffbranche dominieren Rahmenverträge mit Jahresmengen, Preisgleitklauseln und Lieferprogrammen das Beschaffungsgeschäft. Rohstoffpreise sind an Indizes wie den Naphtha-Preis, den Ethylen-Spot oder den Baumwollindex gekoppelt und schwanken teils wöchentlich. Ein Beschaffungsportal für diese Branche muss diese Vertragsstrukturen abbilden und dem Einkäufer eine übersichtliche Verwaltung von Jahresverträgen, Abrufmengen und Preisindexierungen ermöglichen.
Unser Vertragsmodul bildet Rahmenverträge mit Jahresmengen, Preisgleitklauseln und fixen Lieferfenstern ab. Der Einkäufer sieht in seiner Portalbersicht, wie viel Prozent der Jahresmenge bereits abgerufen wurden, welche Lieferfenster noch offen sind und wann der Vertrag ausläuft. Automatische Erinnerungen benachrichtigen bei Annäherung an die Mindestabnahmemenge und bei nahenden Vertragslaufzeiten. Die Anbindung über die ERP-Schnittstelle stellt sicher, dass Vertragskonditionen aus dem Lieferantenstamm importiert und Abrufmengen in die Disposition zurückgespiegelt werden. Die langfristige Wartung umfasst dabei regelmäßige Anpassungen an neue Preisindizes und geänderte Vertragsstrukturen.
Der Weg zur regulatorisch konformen Chemie-Plattform
Regulatorische Anforderungsanalyse
Inventur Ihres Gefahrstoff-Sortiments nach REACH/CLP-Pflichten. Prüfung bestehender SDS-Versionen und Identifikation von Aktualisierungsbedarf. Festlegung der ADR-Klassen und der relevanten Gefahrgutregularien für Ihr Transportnetz.