AGB im B2B-Shop: wenn der Kunde Einkaufsbedingungen hat
Gegenüber Firmenkunden gilt § 305 Abs. 2 BGB nicht. Wie Sie AGB im B2B-Shop einbinden, Einkaufsbedingungen abwehren und die AGB-Fassung je Auftrag sichern.
Im Geschäftskundenhandel gelten eigene rechtliche Rahmenbedingungen: Preisangaben ohne Umsatzsteuer, Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, elektronische Rechnungsformate, Vertragsschluss über Angebote, Datenschutz bei Bestellerkonten und zunehmend auch Anforderungen aus Barrierefreiheits- und Sicherheitsregulierung. Die Beiträge dieser Kategorie ordnen ein, was für Shops und Portale konkret gilt, welche Angaben an welcher Stelle stehen müssen und wie sich Pflichten technisch abbilden lassen, ohne den Bestellprozess zu überfrachten. Wir benennen Prüfpunkte, typische Versäumnisse und die Schnittstellen zu Buchhaltung und Steuerberatung. Rechtsberatung im Einzelfall ersetzen die Artikel nicht, sie schaffen aber eine belastbare Grundlage für die Abstimmung. Ergänzend erklären wir, wie sich wiederkehrende Prüfungen im Jahreslauf verteilen lassen, damit Änderungen an Sortiment oder Dienstleistern nicht unbemerkt Pflichten auslösen.
Auf dieser Seite finden Sie alle Beiträge zum Thema „Recht & Compliance“. Die neuesten Beiträge stehen oben.
Unter jedem Titel steht ein kurzer Text zum Inhalt. Klicken Sie auf einen Beitrag. Dann lesen Sie den ganzen Text.
Über der Liste stehen auch die anderen Themen. Unten führt ein Link zurück zu allen Beiträgen.
Gegenüber Firmenkunden gilt § 305 Abs. 2 BGB nicht. Wie Sie AGB im B2B-Shop einbinden, Einkaufsbedingungen abwehren und die AGB-Fassung je Auftrag sichern.
Ab 30.12.2026 gilt die Entwaldungsverordnung. So laufen Referenznummern vom Wareneingang über ERP und Shop bis auf Lieferschein, Rechnung und Kundenkonto.
Der Data Act verlangt vor dem Kauf vernetzter Produkte vier Datenangaben. So stehen sie aus dem PIM belegbar in Produktseite, Angebot und Punchout-Katalog.
Registriernummer am Artikel, Sperre für nicht registrierte Hersteller, Ausgabe auf Angebot und Rechnung und eine Rücknahme, die sich nach der Lagerfläche bemisst.
USt-IdNr. im B2B-Shop prüfen: einfache und qualifizierte Bestätigung, 26 Statusmeldungen der Schnittstelle, Reverse-Charge-Hinweis und Nachweispflicht.
Piktogramme, H- und P-Sätze, Sicherheitsdatenblatt je Sprache, Abgabesperre nach ChemVerbotsV: wie Gefahrstoffdaten im B2B-Shop belastbar abgebildet werden.
Ab 11. September 2026 gilt die CRA-Meldepflicht nach Artikel 14. Welche Pflicht wann greift, wer Hersteller ist und was im B2B-Shop sichtbar werden muss.
Konformitätserklärung, Leerraumquote und Bevollmächtigte je Land: So bilden B2B-Betriebe die EU-Verordnung PPWR ab August 2026 in Shopware und ERP ab.
Ab 2. August 2026 gilt Artikel 50 der KI-Verordnung: Was B2B-Shops bei Chatbot, generierten Bildern und Produkttexten kennzeichnen müssen – und was nicht.
AWG-Novelle 2026: Wie Sie die Sanktionslistenprüfung im B2B-Shop an vier Punkten automatisieren, Treffer sauber freigeben und revisionssicher protokollieren.
E-Rechnungspflicht ab 2027: Wie Sie ZUGFeRD und XRechnung nach EN 16931 im B2B-Shop erzeugen, Rechnungen empfangen und an ERP und Buchhaltung anbinden.
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz im B2B-Handel: rechtliche Pflichten seit Juni 2025, Umsetzung nach WCAG 2.2, Ausnahme für Kleinstunternehmen und Maßnahmen.